Allgemeines
Bei einer Betriebsprüfung kann das Finanzamt verlangen, dass digitale Buchhaltungsdaten zur Prüfung bereitgestellt werden. Der Z3-Export (auch GoBD Export) ist ein Datenexport in dem gesetzlich vorgeschriebenen Format. Die Finanzverwaltung kann diese Daten mit ihrer Prüfungssoftware auswerten.
Ob, wann und in welchem Umfang das Finanzamt Daten anfordert, hängt hierbei vom Einzelfall ab.
Hinweis:
Der Z3-Export enthält ausschließlich Daten der Softwareversion 2. Daten aus der Softwareversion 1 sind nicht Teil des Exports. Das gilt auch für Kunden, deren Daten migriert wurden.
1. Z3-Export herunterladen
Öffne in sevdesk die Einstellungen -> Unternehmen und dann den Bereich Buchhaltung & Steuern. Scrolle ganz nach unten zum Bereich Datenexport bei Betriebsprüfung.
Wähle danach das jeweilige Jahr bzw. Quartal oder Monat aus und klicke auf Export herunterladen. Je nach Umfang kann die Erstellung einige Zeit dauern.
Du erhältst anschließend eine ZIP Datei. Nach dem Entpacken findest du einen Ordner mit dem Zeitraum im Namen.
1.2 Was enthält die ZIP-Datei?
Inhalt | Datei im Export | Wofür du sie brauchst |
Journal aller Buchungen |
| Alle Buchungen des Zeitraums in chronologischer Reihenfolge |
Debitoren-Stammdaten |
| Kundenkonten mit ihren Stammdaten |
Kreditoren-Stammdaten |
| Lieferantenkonten mit ihren Stammdaten |
Kontenplan |
| Alle Sachkonten, die du verwendest |
SuSa-Liste |
| Summen und Salden der Sachkonten |
Änderungsprotokoll |
| Nachvollziehbarkeit von Änderungen |
Erläuterung der sevdesk-Buchungsschlüssel |
| Bedeutung der Buchungsschlüssel in sevdesk |
Belege | Mehrere PDF-Dateien | Die zugehörigen Belege, benannt nach Datum, Belegart und Nummer |
Technische Indexdateien |
| Damit die Prüfungssoftware den Export verarbeiten kann |


